Theorie & Praxis

         „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information“ 

                                                                                                                                                       Albert Einstein

       

Lernen ist kreativ

Egal ob als fachspezifische Nachhilfe, Theaterkurs oder Englisch-AG – Bildung sollte Spaß machen, interaktiv sein und neue Wege aufzeigen. Sie sollte Neugierde wecken und sich an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schüler:innen orientieren. Hausaufgabenkontrolle allein ist noch kein Bildungsangebot!

Wir arbeiten mit abwechslungsreichen und spielerischen Methoden, inklusive Tanz, Musik und Theater. So können wir viele sonst oft trockene Inhalte spielerisch vermitteln und latente Kompetenzen stärken.

Egal ob Mathe, Englisch, Deutsch, Tanz oder Naturwissenschaften – wir sind überzeugt, dass Lernen Spaß machen kann!

Orientierung am Berliner Rahmenlehrplan

Für unsere AGs orientieren wir uns inhaltlich an den fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen und Themen, die im Berliner Rahmenlehrplan (pdf) für das Schuljahr 2017/18 dargelegt werden.

In diesem wird insbesondere die Bedeutung von Sprach- und Medienbildung für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Gesellschaft und Kultur sowie für die individuelle Identitätsbildung unterstrichen. Mehrsprachigkeit und Medienkompetenzen werden darüber hinaus als wichtige Fundamente für den akademischen wie beruflichen Werdegang identifiziert.

Open Doors Tuition möchte Schüler:innen dabei unterstützen sowohl die diversen schulischen und gesellschaftlichen Anforderungen zu meistern, als auch ihre eigenen Neigungen und Fähigkeiten zu erkunden und auszubauen.

Um den natürlichen Spaß am Lernen dabei nicht zu verlieren setzen wir zur Vermittlung der jeweiligen fachlichen Inhalte auf einen kreativen und forschenden Zugang: den 5-E-Ansatz (s. nächstes Thema).

Nachhaltig lernen mit dem 5-E-Ansatz

Wir entwickeln unsere Bildungsangebote nach dem innovativen 5-E-Ansatz.

Der 5 E-Ansatz ist eine Lehr- und Lernmethode für alle Altersgruppen, welche das eigene Erkunden und Erforschen in den Mittelpunkt stellt. Die 5 E’s stehen dabei für 5 Phasen, welche jeweils mit dem Buchstaben „E“ beginnen:

Einstieg: Motivieren und Neugierde wecken – Sammlung von Vorwissen, Fragen und Ideen

Erforschen: Praktische Auseinandersetzung mit einem Phänomen oder Konzept – erste Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, Vorwissen überprüfen und Fragen beantworten

Erklären: Verbalisieren der neuen Erfahrungen und Erkenntnisse – Vergleichen der Ergebnisse sowie Einführung von Fachbegriffen und weitergehenden Konzepten

Entwickeln: Tieferes und umfassenderes Verständnis der wichtigsten Konzepte entwickeln – Übertragung der Erkenntnisse in neue Kontexte, Sammlung weiterer Informationen und Verfeinern von Fähigkeiten

Evaluieren: Eigenes Lernen, neue Erkenntnisse und Fähigkeiten überprüfen und reflektieren sowie Diskussion offener Fragen

Die Arbeit mit den 5 E’s ermöglicht es Schüler:innen gemeinsame Aktivitäten zu erleben, vorheriges Wissen und Erfahrung zu nutzen und auf dieses aufzubauen, neues Wissen und Können zu verfeinern und die eigene Entwicklung beurteilen und steuern zu lernen.

Sprachen lernen mit uns

Sprachbarrieren zu überwinden kann einem in unserer globalisierten Welt viele neue Türen öffnen, sowohl im Professionellen als auch im Privaten.

Wenn Sprachenlernen jedoch auf anstrengendes Vokabelnlernen, Grammatikübungen und stressige Prüfungssituationen reduziert wird, geht  häufig der Spaß an der neuen Sprache verloren. Unsere Herangehensweise baut deshalb auf Kreativität, Interaktion und Learning by Doing.

Learning by Doing bedeutet auf den Spracherwerb bezogen, dass wir insbesondere jüngere Schüler:innen der Sprache aussetzen müssen. Durch Zuhören und intuitives Verstehen erwerben sie bereits ein allgemeines Sprachgefühl. Dieses wird in kleinen und großen Rollenspielen genutzt, um Sprache direkt als Kommunikationsmittel zu erfahren. Je nach Alter und Interesse der Gruppe nutzen wir des Weiteren Spiele, Bücher, Filme oder auch Lieder, um spielerisch die Fähigkeiten und den Wortschatz zu erweitern und die Eigenmotivation zu steigern.

Dabei setzen wir nicht einfach auf muttersprachliche Lehrkräfte, da das Sprechen einer Sprache nicht immer zusammenfällt mit der Fähigkeit diese auch beibringen zu können. Alle Lehrenden bei Open Doors Tuition haben deshalb nicht nur exzellente Fachkenntnisse, sondern verfügen darüber hinaus über pädagogische Qualifikationen und Lehrerfahrung.

Individuelle Förderung

Jeder Mensch ist einzigartig und braucht individuelle Lernmethoden und -wege. In der Schule ist dies leider aus strukturellen Gründen nur eingeschränkt möglich.

Hier liegt unsere Stärke: Innerhalb der ersten Unterrichtsstunden werden zunächst Lernstand und Fähigkeiten der Schülerin oder des Schülers je nach Alter spielerisch evaluiert. Auf dieser Grundlage wird unter Berücksichtigung der schulischen Anforderungen gemeinsam ein Lehrplan entwickelt, der sowohl individuelle Stärken als auch Schwächen berücksichtigt und auf den persönlichen Interessen und Hobbies aufbaut. Diese Vorgehensweise stärkt die Eigenverantwortung der Schüler:innen, da diese ihren Unterricht maßgeblich selbst beeinflussen und steuern sowie eigene Lernziele setzen und verfolgen können.

Das Konzept der Research Gruppen nimmt hier ebenfalls eine Schlüsselrolle ein. Hier können Schüler:innen projektbezogen mit- und voneinander lernen, Freundschaften knüpfen und Lernen als abwechslungsreich und kurzweilig erleben.

Begleitung zum Erfolg

Wir möchten Schüler:innen dabei unterstützen ihre eigenen Ziele zu finden und zu verfolgen und darüber hinaus Eigenmotivation und ein gesundes Selbstbewusstsein stärken.

Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen oder Konzentrationsschwierigkeiten leiden sehr oft unter Schulstress und damit einhergehenden Misserfolgen. Das kann zu gestörtem Lernverhalten, fehlender Motivation sowie der Abwehr jeglicher Angebote und Anforderungen führen.

Um diese sich verfestigenden Muster aufzubrechen braucht es eine enge, vertrauensvolle Begleitung und einen ganzheitlichen Ansatz: Lernen will gelernt sein!

Bei Open Doors Tuition bemühen wir uns grundsätzlich darum, zunächst Vertrauen herzustellen, Interessen und Stärken zu identifizieren und systematisch auf diesen aufzubauen. Unter Berücksichtigung des Lerntyps wollen wir auch in Langzeitprojekten das Entwickeln und Verwirklichen eigener Ziele fördern.

Durch das Erschließen neuer Lernmethoden und die daraus resultierenden Lernerfolge wird das Selbstvertrauen und die Eigenmotivation nicht nur in der Schule nachhaltig gesteigert. Gezielte Prüfungsvor- und nachbereitung tragen darüber hinaus zum Stressabbau bei und verringern Prüfungsangst sowie Flüchtigkeitsfehler.

Offen für Alle

Open Doors Tuition soll neue Bildungswege für alle Berliner:innen öffnen. Aus diesem Grund positionieren sich unsere Lehrkräfte klar gegen jede Form von Diskriminierung!

Wir möchten verschiedenen Menschen, Lebensentwürfen, Erfahrungen und Meinungen Raum zur Begegnung und Weiterentwicklung geben. Durch die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und Inspirierens, sollen Grenzen und bestehende Vorurteile überwunden, neue Bündnisse geschlossen, die einzelnen Individuen gestärkt und somit ein Beitrag zu Inklusion und Teilhabe geleistet werden.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten können hier entdeckt, zelebriert und/oder links liegen gelassen werden.

Wissenswertes

Nachhilfe und Schule

Aus der Hirnforschung wird deutlich: Eine gute Unterrichtsstruktur ist weiter entscheidend. Darüber hinaus brauchen insbesondere Kinder und Jugendliche regelmäßig neue Impulse und vor Allem „Erlebnisse“.

Damit Nachhilfe Schüler:innen optimal bei ihren schulischen Anforderungen unterstützen kann, sollte sie deshalb nicht ausschließlich an Hausaufgaben und standardisierten Arbeitsblättern kleben, sondern die Lust am Lernen durch abwechslungs- und bewegungsreiche Methoden fokussieren.

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Sprachen lernen macht schlau!

Der bekannte Sprachforscher Noam Chomsky dass Kinder unter 11 Sprachen am leichtesten lernen. Dies liegt daran, dass ein junges Gehirn besser geeignet ist, zwischen den verschiedenen Klängen, Syntaxen und Grammatikformen der verschiedenen Sprachen zu unterscheiden. Darüber hinaus zeigen weitere Studien, dass das Erlernen einer Zweitsprache die Flexibilität im Gehirn und das kritische Denken erheblich verbessern kann.

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Ein Deutschlandtrend: Nachhilfe ist cool!

Eins von vier Schulkindern in Deutschland profitiert bereits von Nachhilfeunterricht.

Dabei werden nicht nur die Schulnoten nachweislich besser. Schüler:innen können durch qualifizierte Nachhilfe eigene Lernstrategien und -methoden sowie neue Motivation entwickeln. Dies wirkt sich positiv auf die gesamte kognitive Entwicklung aus.

(TU Dresden)

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Kooperatives Lernen und kognitive Aktivierung

Empirische Studien belegen, dass kooperatives Lernen sowohl die Lernerfolge steigert, als auch soziale Kompetenzen fördert. Darüber hinaus zeigt sich eine erhöhte Eigenmotivation, eine positivere Einstellung zum Lernen und ein gestärktes Selbstwertgefühl. (Slavin 1995, 2009)

Durch die Anerkennung und positive Nutzung unterschiedlicher Fähigkeiten in Gruppen, profitieren derweil alle Beteiligten – auch schnell lernende und hochbefähigte Schüler:innen. Diese lernen in besonderem Maße, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

(Johnson/Johnson 2008)

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